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Scroll-Animation: drei Richtungen

Dieselbe Erzählung in drei Bildsprachen. Timing, Kamera und Glättung sind in allen dreien identisch — der Vergleich geht also um Stil und Mechanik, nicht um Feinschliff.

A — Atlas

Kupferstich-KartografieKamera als Lupe

Feine Linien, Schraffur, optische Instrumente. Die Erde ist eine Gradnetz-Kugel, in die sich eine echte Lupe hineinschiebt und Themen vergrößert. Am Ende fährt die Kamera ganz raus: die komplette Platte auf einen Blick.

Am nächsten an deinem bestehenden Paper-Theme. Sicherste Wahl, am wenigsten überraschend.

B — Morph

Flächig, geometrisch, SwissEine Punktwolke, die sich verwandelt

420 Partikel existieren über das ganze Stück. Keine Szene wird ein- oder ausgeblendet – jede Phase ist nur eine andere Anordnung derselben Punkte: Kugel → Fläche → Matrix → Fächer → Verdichtung → Struktur.

Die stärkste Aussage: der Prozess fängt nicht bei jedem Schritt neu an. Canvas statt SVG – kein Text im Bild.

C — Skizze

Notizbuch, FilzstiftSeiten blättern, Stiftspitze zeichnet mit

Handgezogene Linien mit Wackeln und Doppelstrich, eingekreiste Themen, durchgestrichene Ideen. Eine sichtbare Stiftspitze läuft dem Strich voraus. Kein Kinder-Buntstift, sondern die Hand von jemandem, der das Diagramm schon 200-mal gemalt hat.

Am wärmsten und am einprägsamsten – aber das größte Risiko bei einer Geschäftsführung als Publikum.

Peer Schröder-Paping

Organisationsentwicklung, Projektmanagement & Analyse. Als Wirtschaftspsychologe und Wirtschaftsinformatiker verbinde ich den Blick auf Menschen mit dem Verständnis für Systeme.

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