Raja Parasuraman forschte an der Schnittstelle von Psychologie, Neurowissenschaft und Ingenieurwesen, zuletzt an der George Mason University in Virginia. Er gehört zu den wichtigsten Forschern zur Frage, wie Menschen mit automatisierten Systemen zusammenarbeiten.
Mehrere seiner Arbeiten sind Grundlagentexte des Fachs:
- 1993 zeigte er mit Kollegen, dass Menschen eine gleichbleibend zuverlässige Automatik schlechter überwachen als eine, deren Zuverlässigkeit schwankt (siehe Complacency).
- 1997 beschrieb er mit Victor Riley vier Arten, wie Menschen Automatik verwenden: angemessen, falsch, gar nicht oder missbräuchlich, im Original use, misuse, disuse, abuse (siehe Vertrauenskalibrierung).
- 2000 entwickelte er mit Thomas Sheridan und Christopher Wickens ein Modell der Automatisierungsgrade, das vier Funktionen unterscheidet.
- 2010 fasste er mit Dietrich Manzey die Forschung zu Complacency und Automation Bias zusammen.