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Mark Hughes

Managementforscher, der 2011 untersuchte, worauf die Behauptung beruht, 70 Prozent aller Veränderungsvorhaben scheiterten.

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#Change Management#Belege

Mark Hughes ist ein Managementforscher, der an der University of Brighton tätig war. Bekannt ist er für den Aufsatz „Do 70 per cent of all organizational change initiatives really fail?“, erschienen 2011 im Journal of Change Management (11(4)). Darin verfolgt er zurück, woher die oft wiederholte Zahl stammt, 70 Prozent aller Veränderungsvorhaben in Organisationen scheiterten.

Sein Ergebnis: Die Zahl wird in Büchern, Aufsätzen und Beratungsunterlagen häufig genannt, doch die Quellen, auf die sie sich beruft, belegen sie nicht empirisch. Er fand keine Grundlage für eine feste Scheiterquote. Das bedeutet nicht, dass Veränderungsvorhaben nie scheitern, sondern dass sich eine Quote in dieser Höhe nicht auf belastbare Untersuchungen stützen lässt. Außerdem ist unklar, was „Scheitern“ jeweils heißen soll, was eine einheitliche Zahl zusätzlich fragwürdig macht.

Im Wissensbereich steht Hughes’ Arbeit hinter dem Eintrag Mythos der 70 Prozent. Er hilft auch beim Lesen des Artikels zu Kotters 8 Stufen, der die Zahl ebenfalls aufgreift, und zum Überblick über das Change Management.

Hughes’ Aufsatz zeigt ein Muster, das über das Thema hinausreicht: Eine Zahl, die sich oft wiederholt, wird dadurch nicht belegter.

Quellen