Zurück zum KlanglaborKlanglabor · 5/5

Stimme sichtbar

Sprich, sing oder pfeif ins Mikrofon und sieh zu, woraus deine Stimme besteht. Die Aufnahme bleibt dabei auf deinem Gerät: Die Analyse läuft vollständig im Browser, nichts wird übertragen oder gespeichert.

Starte leise, besonders mit Kopfhörern. Alle Töne entstehen live in deinem Browser; ein Begrenzer fängt Lautstärkespitzen ab.

Starte das Mikrofon oder die Vokal-Synthese.

Tonhöhe

–

kein klarer Ton

±0 Cent

Vokal-Synthese: Vokal

Das Mikrofonsignal wird ausschließlich in deinem Browser ausgewertet. Es wird weder aufgenommen noch übertragen oder gespeichert – und nicht über die Lautsprecher ausgegeben.

Was du im Bild siehst

Linien sind Teiltöne

Beim Singen erscheinen waagerechte Linien in gleichen Abständen: Grundton und Obertöne. Der Abstand zwischen den Linien ist die Tonhöhe – singst du höher, rücken sie auseinander. Die rote Linie markiert den erkannten Grundton.

Dunkle Bänder sind Vokale

Mund und Rachen verstärken je nach Stellung bestimmte Frequenzbereiche, die Formanten. Sie entscheiden, ob ein a oder ein i erklingt – unabhängig von der Tonhöhe. Sag langsam „aaa – iii – uuu“ auf einem Ton und sieh zu, wie die dunklen Bereiche wandern.

Pfeifen ist fast ein Sinus

Beim Pfeifen gibt es kaum Obertöne. Im Bild bleibt eine einzige dünne Linie, meist zwischen 1000 und 3000 Hz. Das Stimmgerät folgt ihr trotzdem.

Was Helium wirklich tut

Helium macht die Stimme nicht höher: Die Stimmlippen schwingen fast gleich schnell. Aber der Schall läuft in Helium schneller, deshalb rutschen die Formanten nach oben. In der Vokal-Synthese verschiebt der Schalter „Helium“ nur die Formanten – die Tonhöhe bleibt, und trotzdem klingt es nach Micky Maus.