Handy-Theremin
Ein Theremin spielt man, ohne es zu berühren: Eine Hand bestimmt die Tonhöhe, die andere die Lautstärke. Hier übernehmen die Neigungssensoren deines Handys diese Rolle. Am Computer spielst du mit der Maus.
Starte leise, besonders mit Kopfhörern. Alle Töne entstehen live in deinem Browser; ein Begrenzer fängt Lautstärkespitzen ab.
Was dabei passiert
Tonhöhe ist logarithmisch
Von links nach rechts steigt der Ton um zwei Oktaven, von C4 (262 Hz) bis C6 (1047 Hz). Jede Oktave verdoppelt die Frequenz. Deshalb sind alle Tasten gleich breit, obwohl der Abstand in Hertz nach rechts immer größer wird.
Einrasten statt Glissando
Ein echtes Theremin hat keine Bünde, jeden Ton muss man mit dem Gehör treffen. Mit „Pentatonik“ rastet die Tonhöhe auf fünf Töne ein, die immer zueinander passen. So klingt fast jede Bewegung nach Musik. „Frei“ zeigt, wie schwer es ohne geht.
Wie das Handy die Neigung misst
Beschleunigungs- und Drehratensensor liefern die Lage des Geräts als drei Winkel. Die Neigung nach links oder rechts wird zur Tonhöhe, die Neigung nach vorn oder hinten zur Lautstärke. Leichtes Schütteln misst der Beschleunigungssensor und macht daraus ein Vibrato.