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Peter Senge

Amerikanischer Managementforscher am MIT, der mit „The Fifth Discipline“ (1990) das Konzept der lernenden Organisation bekannt machte.

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#Lernende Organisation#Systemdenken#Organisationsentwicklung

Peter Senge ist ein amerikanischer Managementforscher und Dozent an der MIT Sloan School of Management. Er wurde durch sein Buch The Fifth Discipline (1990) bekannt, das die lernende Organisation als Leitbild populär machte. Senge beschreibt fünf Disziplinen, darunter persönliche Meisterschaft, gemeinsame Visionen und Teamlernen. Die fünfte, das Systemdenken, soll die übrigen verbinden: Wer Wirkungen über Zeit und Abteilungsgrenzen hinweg als Kreisläufe versteht, erkennt, warum gut gemeinte Eingriffe unbeabsichtigte Folgen haben. Senge knüpft dabei an die Systemforschung seines MIT-Lehrers Jay Forrester an.

Er gründete außerdem die Society for Organizational Learning, ein Netzwerk, in dem Organisationen Erfahrungen austauschen. Seine Ideen wirken bis in die Beratung zur Organisationsentwicklung; verwandt ist das Double-Loop-Lernen von Chris Argyris.

Auch die Haltung zu Veränderung ist von Senge geprägt: Menschen wehrten sich weniger gegen Veränderung als dagegen, verändert zu werden. Der Gedanke taucht im Artikel zur Wirtschaftspsychologie des Wandels auf.

Zur Kritik: Das Buch ist eher ein Entwurf als eine empirische Studie. Senge beschreibt Beispiele und Denkwerkzeuge, aber keine kontrollierten Belege dafür, dass Organisationen mit diesen Disziplinen besser abschneiden. Die Begriffe sind zudem weit gefasst, was die Überprüfung erschwert.

Quellen