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Clayton Christensen

Amerikanischer Managementforscher (1952–2020) an der Harvard Business School, Begründer der Theorie disruptiver Innovation.

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#Innovationsmanagement#Strategie

Clayton Christensen lehrte an der Harvard Business School und wurde mit seinem Buch The Innovator’s Dilemma (1997) weltweit bekannt. Darin erklärte er, warum erfolgreiche Unternehmen technologische Umbrüche verpassen, obwohl sie gut geführt sind (siehe Innovator’s Dilemma). Seine Unterscheidung zwischen erhaltender und disruptiver Innovation prägt die Strategiedebatte bis heute.

Christensen entwickelte später den Ansatz Jobs to be Done: Menschen kaufen ein Produkt nicht wegen seiner Eigenschaften, sondern um eine bestimmte Aufgabe in ihrem Leben zu erledigen. Sein Beispiel war ein Milchshake, der morgens von Pendlern gekauft wurde, weil er die lange Autofahrt füllte und lange satt machte, nicht weil er besonders gut schmeckte.

Christensen selbst ärgerte sich darüber, wie inflationär „disruptiv“ verwendet wurde, oft für jede Art von Neuerung. Im Wissensbereich ist er vor allem für die Frage wichtig, warum neue Geschäftsfelder andere Maßstäbe brauchen als das Kerngeschäft (siehe Ambidextrie).